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Gorgona: Ökotourismus und Naturparadies im kolumbianischen Pazifik

Haga click sobre la imagen para ampliarla Gorgona ist von der größten Korallenbank des kolumbianischen Pazifiks umgeben / Foto: Flickr-Nutzer  Sam and Ian.

Gorgona ist von der größten Korallenbank des kolumbianischen Pazifiks umgeben / Foto: Flickr-Nutzer  Sam and Ian.

Gorgona ist ein Eiland von nur etwa 25 km2, auf dem sich ein Naturparadies verbirgt und ein Mekka für Ökotourismus und die Erforschung von Fauna und Flora in kontrastreichen Ökosystemen, die von Korallenriffen und tropischem Regenwald gebildet werden, weshalb man auch von der Insel der Wissenschaft spricht. Gorgona ist von der Insel Gorgonilla und weiteren drei Eilanden umgeben, von denen El Viudo und Rocas del Horno hervorstechen.

Gorgona ist ein Mekka für Ökotourismus und die Erforschung von Fauna und Flora in kontrastreichen Ökosystemen, die von Korallenriffen und tropischem Regenwald gebildet werden.

Die Inselgruppe von Gorgona gehört zum Departamento von Cauca, genauer genommen zur Gemeinde von Guapi, der Heimat der besten Schulen und Werkstätten der durch manuelle Fertigung aus Palmenholz hergestellten Marimbas. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27° C. Im Jahr 1984 wurde sie zum UNESCO -Welterbe erklärt und im Jahr darauf vom kolumbianischen Staat zum Naturpark.

Vorher, von 1959 bis 1982, war die Insel ein hoch abgesichertes Gefängnis, in dem die gefährlichsten Kriminellen des Landes eingekerkert waren. Die Insel wurde von Diego de Almagro im Jahr 1524 entdeckt und der Name, den er ihr gab, leitet sich von den Gorgonen aus der griechischen Mythologie ab, den Dämonen mit Frauenfigur und Haar in Schlangenform, da es auf der Insel von dieser Reptilienart nur so wimmelt.

Eine Insel mit überströmender Natur

Haga click sobre la imagen para ampliarla Gorgona wird zwischen Juli und Oktober von den Buckelwalen aufgesucht / Foto: Flickr-Nutzer Pasillo.

Gorgona wird zwischen Juli und Oktober von den Buckelwalen aufgesucht / Foto: Flickr-Nutzer Pasillo.

Den Naturreichtum der Insel machen ihre 147 Vogelarten, die mehr als 100 Insektenarten und über 500 Spezies der Meeresfauna und hunderte Arten der Flora aus, sowohl auf dem Land wie im Meer. Er ermöglicht den Touristen die Beobachtung von Delphinen, Schweins- und Pottwalen, Haien, Mähnenrobben und sogar von Buckelwalen, die sich zwischen Juli und November in die Gewässer des kolumbianischen Pazifiks begeben, um dort ihre Jungen zu gebären.

Die Touristen, die sich für das Tauchen interessieren, können dank der riesigen Korallenkette der Insel ein faszinierendes Farbenschauspiel erleben.

Zu den Tieren auf dem Land gehören Lippenbären, einige Primatenarten, die blaue Gorgona-Echse, Süßwasserschildkröten, Schlangen, Kaimane und die Süßwasserkrabbe, eine endemische Art der Insel. Weiterhin können die Touristen, die sich für das Tauchen interessieren, dank der riesigen Korallenkette der Insel ein faszinierendes Farbenschauspiel erleben. Sie gehört zu den am meisten verzweigten und vielfältigsten des tropischen Ostpazifiks und zu den größten des kolumbianischen Pazifiks.

Die unebene Landschaft von Gorgona besteht aus mehreren Anhöhen, von denen die höchste La Trinidad ist, mit 338 Metern ü.d.M. Und die östliche Seite von Gorgona bietet eine Vielzahl weißsandiger Strände, die zur Beobachtung von wunderbaren Sonnenaufgängen einladen, während die westliche Flanke aus Schwindel erregenden Steilküsten besteht, die vom tosenden Meer gepeitscht werden.

Ökotouristische Touren auf Gorgona

Haga click sobre la imagen para ampliarla Die wunderschönen Strände von Gorgona bieten sich für  Strandwanderungen an/ Foto: Flickr-Nutzer Pasillo.

Die wunderschönen Strände von Gorgona bieten sich für  Strandwanderungen an/ Foto: Flickr-Nutzer Pasillo.

Für die wanderlustigen Touristen gibt es auf der Insel drei Wanderpfade: La Chonta, einer, der zum Wasserkraftwerk und dem Interaktiven Zentrum führt, El Pan und Playa Palmeras, der mit 2 Stunden der längste ist. Wegen der giftigen Schlangen sollten Wanderungen auf den Pfaden nicht ohne ortskundige Führer unternommen werden und auch nicht nach 5 Uhr nachmittags.

Wegen der giftigen Schlangen sollten Wanderungen auf den Pfaden nicht ohne ortskundige Führer unternommen werden und auch nicht nach 5 Uhr nachmittags.

Danach kann man eine Bootstour rund um die Insel unternehmen, um den Wellentanz der Delphine zu beobachten. Und für Liebhaber von Meeresarten, der faszinierenden Farbenpracht der Korallen, des Tauchens und des Schnorcheln bieten sich die natürlichen Aquarien Yundigua, El Planchón oder La Parguera. .

Aber man kann auch Süßwasser auf der Insel genießen. Allein in La Camaronera befinden sich 10 der 25 Flüsse, die ins Meer fließen. In der Regenzeit steigt die Zahl der Flüsse auf  75.  Am Strand entlang wandern kann man in Playa Blanca, Playa Bizarro oder Playa Palmeras.

Und selbst die Kultur kommt nicht zu kurz. Es gibt das Museum von Payán, das Museum im ehemaligen Gefängnis, das Interaktive Zentrum für Umweltbewusstsein, die ehemalige Mole, einen Ökoladen und die Archäologische Ausstellung.

Archäologischer Tourismus im Paradies

Gorgona weist nicht nur Naturreichtum auf, sondern besitzt auch bedeutende archäologische Funde aus der prähispanischen Epoche.

Hinter der üppigen Natur von Gorgona verbergen sich gut versteckt Spuren der präkolumbischen Vorfahren, die sehr wahrscheinlich in Verbindung mit der Tumaco-Tolita-Kultur stehen, deren historische Ursprünge aus dem 13 Jh. v.Chr. rühren. Jedoch behaupten die Angehörigen des indigenen Volksstammes Cuna aus dem Golf von Urabá und den Niederungen des Atrato-Flusses, die ersten Bewohner von Gorgona gewesen zu sein.  Weitere Eingeborenenstämme, die möglicherweise die Insel bewohnt haben könnten, waren die Sindagua, die aus der Gegend der heutigen Departamentos von Nariño und Cauca stammen, bevor die Eroberung stattfand.

Zu den Funden jener prähispanischen Ureinwohner gehören Felszeichnungen, Werkzeuge und Steinskulpturen, wie auch El Templete, ein großer zeremonieller Fels. Viele dieser Attraktionen können im Archäologischen Museum der Insel besichtigt werden.

Tourismus im Einklang mit Naturschutz

Haga click sobre la imagen para ampliarla Weißschulterkapuziner auf Gorgona / Foto: Flickr-Nutzer Airin (i-ren ishii)

Weißschulterkapuziner auf Gorgona / Foto: Flickr-Nutzer Airin (i-ren ishii).

Diese farbenfrohe Natur, die von Vogel- und Affenstimmen untermalt wird, kann nur erhalten werden, wenn der Tourist das Naturreservat Gorgona respektiert. Das wichtigste ist, v.a. in der Hochsaison, 1 bis 2 Monate vorher zu buchen, da die Unterkunftsmöglichkeiten absichtlich begrenzt sind, denn nur so kann die Natur erhalten werden.

Grundsätzlich sollten sich die Touristen streng an die Vorschriften des Naturparks halten, um Unfälle zu vermeiden und die Flora und Fauna zu schützen.

Auch sollte man immer eine Tüte bei sich haben, um den Müll, der sich nicht selbst biologisch abbaut, wieder mitzunehmen. Denn er darf auf keinen Fall auf der Insel bleiben. Organische Abfälle müssen in den vom Naturpark zur Verfügung gestellten Behältern entsorgt werden.

Und nicht zu vergessen ist, dass, wie in jedem Naturreservat, man keine elektrischen Geräte mit Widerständen wie Föns und Herde, keine alkoholischen Getränke, Sprays und andere umweltschädliche Gegenstände, Waffen und dergleichen für den Fang und die Jagd von Tieren mit sich führen sollte.

Als Tourist sollten Sie auch folgende Sicherheitsvorkehrungen beachten:

  • Lassen Sie sich mindestens 10 Tage vor dem Betreten der Insel gegen Gelbfieber, Tetanus und Hepatitis B impfen. Der Impfausweis muss am Eingang des Parks vorgelegt werden.
  • Vergessen Sie nicht, eine Reiseapotheke mit polivalenten Antischlangengift-Serum und Medikamenten gegen Durchfall und Amöben bei sich zu haben.
  • Wichtig sind auch Gummistiefel, Wechselkleidung und Sonnenblocker.
  • Sammeln Sie keine Muscheln, Korallen oder andere pflanzliche, tierische bzw. mineralische Substanzen im Naturschutzgebiet. Ebenfalls ist es verboten, Samen, Pflanzen oder Tiere mitzunehmen, da dadurch das Ökosystem gestört werden kann.

Gorgona: Anreise und Unterkunft

Gorgona kann nur auf dem Seeweg erreicht werden, entweder von Guapi oder von Buenaventura aus.


Um nach Gorgona zu gelangen, muss man zunächst auf dem Land- oder Luftweg nach Buenaventura im Departamento von Valle oder nach Guapi im Departamento von Cauca reisen. Von Buenaventura aus kommt man nach einer 10-stündigen Bootsfahrt  bei Nacht auf der Insel an. Zur Insel kommt man nur mit Booten der Reiseagentur Aviatur oder des Umweltministeriums, da Gorgona keine Anlegemole hat.

Haga click sobre la imagen para ampliarla Weißschulterkapuziner im Naturpark Gorgona / Foto: Flickr-Nutzer  Pasillo

Weißschulterkapuziner im Naturpark Gorgona / Foto: Flickr-Nutzer Pasillo.

Startet man von der Gemeinde Guapi, die 56km von der Insel entfernt liegt, muss man nur ein Boot mit Außenbordmotor nehmen und ist in anderthalb bis zwei Stunden angelangt. Es ist wichtig, vor 12 Uhr mittags anzukommen, um die Flut am Nachmittag zu umgehen. Die  Reservierung der Boote kann telefonisch erfolgen (92825) 7137 - 7136.  Die Eintrittspreise betragen COP 20.000 (ca. US$ 10) für Ausländer, COP 6.400 (ca. US$ 3.50) für Kolumbianer und COP 3.200 (ca. US$ 1.50) für Kinder unter 12 Jahren, Schüler und Senioren.

In Bezug auf die Unterkunft besitzt die Reiseagentur Aviatur die touristische Konzession des Naturparks Gorgona und verfügt über eine Infrastruktur zur Unterbringung von mehr als 80 Personen in 18 Zimmern und 6 Häusern mit Blick aufs Meer. Die einzigen Bewohner der Insel sind die Angestellten des Parks, von dem die meisten aus dem Departamento von Cauca stammen sowie Freiwillige und Forscher aus anderen Gegenden des Landes.

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